Skiing

Cool Rasta oder seriöser Schweizer?
Man nehme eine aus Jamaika stammende Mutter, die nicht viel mit Skifahren anfangen kann und einen Ski begeisterten, aus der Deutschschweiz stammenden Vater. Man setzte Konstanten, wie den Geburtsort Genf am Montag, den 13. Oktober 1975 um 13 Uhr 52 fest. Mit ein wenig Glück erhalte man einen Klon von einem außergewöhnlich talentierten Sportler: Phil Meier.
„Meine Mutter ist genial. Ich zeige ihr ein Powder Foto mit einer im Hintergrund gezeichneten Spur, die durch einen großen Felsen durchbrochen wird und am unteren Ende des Felsens weiterläuft bis zu einem Skifahrer. Das ist für sie ein schönes Ski Foto. Sie kennt die Gefahren nicht.”
Phil’s Papa allerdings war damals derjenige, der seinen kleinen Sohnemann vierjährig auf die Skier stellte, mit ihm als erster abseits fahren ging und zehnjährig bereits in den Genuss des Heliskiings brachte. Selbst begeisterter Skifahrer, verbrachte er mit seinem Sohn viel Zeit in der Eigentumswohnung in Zermatt, wo der kleine Mischling mit Sicherheit nicht ungesehen über die weißen Pisten fegte.
„ Als Mischling fällt man natürlich auf. Es gibt wenige Mischlinge die als Pros auf Skiern unterwegs sind. Meistens erinnern sich die Fotografen und Journalisten gut an mich, und kommen oft leichter auf mich zurück. Ich habe mein ganzes Leben bisher in der Schweiz verbracht, bin hier zur Schule gegangen und habe hier gearbeitet. Meine Charaktereigenschaft, dass ich eher cool bin und mich nicht gleich über Dinge aufrege, sondern zum Beispiel ruhig durch Diskussion nach einer Lösung suche, kommt vielleicht schon von meiner jamaikanischen Hälfte.”


Mit 13 Jahren stürzt er sich auf seinem Bike Berge herunter und nimmt wenige Jahre später bereits am Bike Downhill Worldcup teil. Schon im Folgejahr wird er in die Schweizer Nationalmannschaft aufgenommen und bestreitet noch drei weitere Jahre begehrte Platzierungen im World Cup.
„Mountainbiken und Skifahren sind sich sehr ähnlich. Beim Skifahren fährst du auf einem Gelände das du nicht kennst. Du spielst mit Hügeln, Wechten, usw. Beim Biken ist es dasselbe : Du bewegst dich auf einem Gelände, das dir ebenfalls unbekannt ist. Hier spielst du mit Steinen, Wurzeln und Hügeln. Der Unterschied ist, das du beim Radeln mehr oder weniger eine vorgegebene Route hast, weil du mit dem Rad nicht überall herunterkommst. Mit dem Ski aber kommst du überall hin, solange du Schnee unter dem Belag hast. Die Sensationen sind sehr ähnlich. Im Frühling gehe ich oft morgens Skifahren und mittags Biken. Zu Beginn ist das erst einmal gewöhnungsbedürftig, da es nicht mehr deine Beine sind die kontrollieren, sondern dein Oberkörper.”


Wie aber nun aus einer simplen Leidenschaft eine zweite Profikarriere entstehen kann, kam in Phils fall folgendermaßen zustande:
„Irgendwie hatte ich in meiner letzten Bike Saison ein bisschen die Schnauze voll. Ich wollte aufhören, war mir aber nicht 100% sicher.”
Schon auf dem Bike arbeitete er mit dem Fotografen Christoph Margot zusammen. Als er diesen eines schönen Tages statt durch den Dirt mit in den Schnee zerrt, kommt der Ball für die beiden auch hier ins rollen: die geschossen Bilder bestaunen die beiden nur kurze Zeit später auf einer großen Werbekampagne der Schweizer Bahn! Das bedeutet den Durchbruch für beide. Phil findet einen Platz im neugegründeten Schweizer Salomon Team, kündigt seinen Buchhalter Job und stützt sich 1999 mit 24 in seine 2. Sportlerkarriere: dem Skifreestyle.
„Als ich aufgehört habe zu arbeiten, um nur noch Ski zu fahren, war mein Vater erst einmal nicht so begeistert. Ich habe ihm gesagt, dass ich es einen Winter lang ausprobiere und wenn es nicht funktionieren solle, könnte ich immer noch zurückkehren. Das war unser Deal. Es hat gut funktioniert.”

Als Phil nur wenige Zeit später schon wieder einen Switch vollzieht, hat sein Vater dann doch etwas Mühe:
„Als ich dann zum Freeriden gekommen bin, hat er länger gebraucht das als richtigen Beruf zu sehen und die Tatsache zu akzeptieren, dass ich mit mehr Erfahrung auch das Risiko besser einschätzen würde. Heute hat er das alles akzeptiert. Er sieht, dass ich einigermaßen gut mein Leben verdiene und dass ich einen richtigen Beruf habe. Er findet mich in vielen Zeitschriften wieder, bestaunt mich im Fernsehen und Leute sprechen ihn auf mich an.”
Da stellt sich natürlich die Frage, warum er dann plötzlich auch noch zum Freerider wurde.
„Anfangs waren wir wenige die freestylten. Wir machten viele Shoots und Demos in den Parks. Ich wollte aber eigentlich richtig Skifahren gehen. Also hab’ ich das, was ich im Park gelernt habe, einfach ins Gelände umgesetzt.”
Und so kam es, dass Phil einer der ersten Europäer war, der einen Misty über ein Kliff gesprungen ist.
Phil lebt heute in einem kleinen, idyllischen und etwas verträumten Ort namens Cries in der Nachbargemeinde des Val de Bagnes, Verbier. Neben dem Skifahren biked, klettert und hiked Phil auch gerne, und für all diese Aktivitäten ist er in der Region optimal stationiert.
„ Ich lebe hier nicht wegen des ganzen Hipes um Verbier. Klar, habe ich vor ein paar Jahren auch bei den wilden Parties ganz gut Gas gegeben. Aber ich bin hier wegen der Vielfalt, die diese Region zu bieten hat: Vom Petit Combin über den Combin Corbassière oder die Region von Emosson. Das Skigebiet von Verbier selbst geht bis 3300 Meter über den Meeresspiegel – normalerweise kommst du also selbst in einem schlechten Winter nicht zu kurz.”
Im Februar 2004 zieht sich Phil eine Verletzung am Knie zu.
„Bevor ich mich verletzte träumte ich oft, dass ich Skifahren gehen wollte, aber es nicht ging. Entweder dauerte es einen ganzen Tag um meine Schuhe zu binden, weil die 400 Schnallen zugemacht werden mussten. Als die dann endlich alle zu waren, fiel mir auf, dass ich zuvor vergessen hatte meine Innenschuhe anzuziehen. Oder meine Bindungen gingen partout nicht zu. Als ich mich dann kurze Zeit darauf verletzt habe und tatsächlich nicht Skifahren gehen konnte, träumte ich über 2 Monate lang, dass ich Skifahren ging.”
Obwohl Jess, Phils Frau, jedes Mal Angst hat, wenn er Heliskiing oder auf Trips geht, steht sie immer hinter ihrem Phil.
„Vor allem nach meiner Verletzung hat sie mit ihrer moralischen Unterstützung viel dazu beigetragen, dass ich mein Selbstvertrauen wieder finde. Auf der anderen Seite hat sie im Interview in meinen Kurzfilmen klar gemacht, dass sie jedes Mal Angst hat, wenn ich gehe. Aber sie weiß, dass mich das glücklich macht, und sie macht es glücklich mich glücklich zu sehen!”
Die Menschen, die man am meisten liebt müssen also viel ertragen, bei einer solchen Leidenschaft…wie wäre das wohl anders herum?
„Wenn ich einmal Kinder habe, sollen sie auf alle Fälle Skifahren, Radeln oder Klettern, wenn sie es möchten! Jess befürchtet bereits, dass sie dann wahrscheinlich mit 6 oder 7 Jahren schon mit Papa freeriden gehen. Sicher ist jedenfalls, dass ich mir Sorgen um sie machen werde, egal was sie letztendlich machen. Aber wieso um alles in der Welt sollte ich so etwas meinen eigenen Kindern vergönnen?”
In den Augen vieler Menschen, ist Freeriden etwas total Verrücktes, vor allem für die Menschen, die vielleicht selbst weniger den Bezug dazu haben.
„Natürlich gibt es Risiken und Angst. Aber ich würde nicht sagen, dass es verrückt ist, was wir machen. Unsere Erfahrung wächst von Jahr zu Jahr. Natürlich gibt es für alle von uns immer noch viel mehr zu lernen.
Wenn ich bei Stufe 4 vor einem schönen Hang stehe, checke ich die Lage, ich schau’ ob sich etwas bewegt. Wenn die Lage mir stabil erscheint, geh ich trotzdem, auch wenn ich weiß, dass es gefährlich ist. Gleichzeitig passe ich aber auch auf. Manchmal spürst du einfach wenn etwas faul ist, und dann gehst du eben wieder heim. Vergangene Saison war ich mit Seb Michaud auf einem Shoot in der Gegend im Val d’Arpète. Schon von Anfang an roch es nicht gut. Überall waren kleine Abrisse. Wir entschlossen uns, nur die jeweils unteren Hälften der ausgesuchten Hänge zu fahren. Wir haben beide jeweils 2 Runs gemacht, die okay waren, aber am Limit. Bei meinem nächsten Run ist ein großes Schneebrett im Nachbarscouloir abgegangen. Das war eine gute Warnung. Wir wussten, dass es gefährlich war und haben trotzdem einiges bis zu diesem Zeitpunkt gemacht. Das Brett ging so um circa 11oo Uhr morgens ab, und das war dann auch das Endsignal für uns. Obwohl es ein Traumtag war, sind wir nach hause gegangen. Auf dem Weg hat sich jeder von uns noch eine fette Tartiflette reingedrückt.”
Wenn man so einen Pro reden hört, stellt man sich die Frage, ob er sich wirklich seiner Vorbildsfunktion bewusst ist.
„Ich habe vor einiger Zeit mit ein paar anderen Pros an einer Art Aufklärungskampagne für junge Rider mitgewirkt. Das habe ich allerdings wieder aufgehört, denn ich finde es auch nicht ganz richtig ihnen zu zeigen: Das machen wir, weil wir Pros sind, aber ihr dürft das nicht! Es ist ähnlich wie in der Formel 1: Die Leute schauen sich die Rennen an und fahren anschließend selbst mit über 200 Sachen auf der Autobahn. Das ist aber dann ihr Problem! Beim Skifahren ist das ähnlich. Sobald du unter einem Netz durchschlüpfst, weißt du, dass es verboten ist und dass du ab jetzt selbst verantwortlich bist.
Mit meinen Kurzfilmen wollte ich unter anderem zeigen, was es eigentlich heißt, ein Pro zu sein und dass es sich nicht dabei belässt, zwei Jacken und eine Hose gratis zu bekommen. Ich habe versucht zu zeigen, dass du zum Beispiel beim Filmen nicht in 2 Tagen 24 Runs in den Kasten bekommst und schon dein Video hast.”
Was genau das nun für Kurzfilme sind, erklärt der Meister am besten selbst:
„Während meiner Verletzung hatte ich Zeit über viele Dinge nachzudenken. Ich hatte die Idee, eine Art Serie von Kurzfilmen zu produzieren, die sich von typischen Skifilmen unterscheidet. Um das alles zu organisieren, brauchte ich ein ordentliches Budget und gute Leute. Der Plan war, eine Art Reportage zu machen über das was ich während 12 Monaten erlebte. Das fing in diesem Fall eben bei der Sponsorensuche für mein Projekt an, über diverse Diskussionen mit verschiedenen Leuten. Im Kurzfilm findet man auch Dinge wieder, wie gefilmte Fotoshoots, diverse Reisen usw. Alles ist echt. Von den Sponsorenverhandlungen bis zu den Fotoshoots haben wir nichts nachgestellt, sondern einfach so getan als wäre gar keine Kamera da. Letzten Endes war das ein riesiges Projekt, das ich anfangs total unterschätzt hatte.
Um die Realität am besten wiederzuspiegeln, braucht es vielmehr als nur ein paar schöne Aufnahmen von einem Couloir. Oft wartest du ewig auf die richtigen Bedingungen, zum Beispiel als wir eine Sequenz in Alaska filmten – auf 2 Wochen haben wir vielleicht 3 bis 4 tage gefilmt. Auch diese Art von Erfahrung wollte ich zeigen.”
Die Serie der Kurzfilme unterscheidet sich auch sonst von typisch sterilen Produktionen.
„Zu Beginn geht es vor allem um Skifahren. Umso weiter man dann in die Filme eintaucht, umso persönlicher werden sie. Bei der letzten Serie hat das Team in meiner Abwesenheit einige Leute interviewt, mit denen ich viel zusammengearbeitet habe. Die Idee war, dass sie sich so frei wie möglich über mich äußern. Ich habe heute noch bei vielen Dingen, die dort über mich gesagt wurden, Tränen in den Augen…”
(kurzes Zögern)
„…dass ich zum Beispiel sehr professionell arbeite. Oder dass sich oft wahre Freundschaften aus Zusammenarbeiten mit mir entwickelt haben. Auch meine Frau hat schöne Dinge gesagt, dich mich sehr berührt haben.”
Die Idee, selbst eine Produktion in die Hand zu nehmen, erscheint reizvoll und wurde durch die elektrotechnische Entwicklung über die vergangenen Jahre auf allen Niveaus stark unterstützt, ob es sich nun um private, halb-professionelle oder professionelle Produktionen handelt. Wie man schon bei Phils eigenen Produktionen heraushört, gehört einiges an Aufwand dazu, etwas Anständiges zu produzieren. Man kann sich also erträumen, wie es wohl bei einer fetten Ami Produktion abgehen muss…
„Natürlich, das wäre ein Traum, bei einer der großen amerikanischen Produktionen mitwirken zu dürfen! Aber für Europäer ist da kein Platz – zum einen haben sie ihre eigenen Athleten, zum anderen haben sie auch ihre eigenen Marken und Sponsoren. Warum sollten sie also woanders suchen gehen? Dafür gibt’s auch nicht viele Amis, die in den europäischen Produktionen einen Part haben! Am besten wäre natürlich, wenn alle etwas mehr zusammenarbeiten würden!”
Viele Freerider träumen von davon, sich wie Phil mit Filmaufnahmen und Fotoshoots ihr Leben zu verdienen.
„Ich mache vor allem Fotos und Filme. Allerdings bleibt auch sonst noch genügend Zeit um Ski zu fahren, weil das ist schließlich meine Leidenschaft! Denn bei Shootings oder Filmaufnahmen fährst du viel weniger, da gibt’s viele kurze Sequenzen, Close-ups uns so weiter.”
Zudem nimmt Phil immer wieder an Contests teil, wie zum Beispiel im vergangenen Jahr am Verbier Xtreme.
„Bei Contests gibt’s einfach ein paar unumgängliche Veranstaltungen. Der Xtreme ist eine einzigartiger Contest, der direkt bei mir vor der Haustür veranstaltet wird. Dort trifft die Freeskier- auf die Snowboarder Famillie und es herrscht eine unglaubliche Stimmung unter allen Ridern. Schon allein die Tatsache, dass er ein Invitational ist, macht ihm zu etwas besonderem, denn nur wenige Rider werden überhaupt eingeladen! Da sagst du nicht, ‚ach nö, ich fahre keine Contests.’ Das ist zumindest meine persönliche Einstellung. Ich werde sicher nie ein richtiger Contest Fahrer, aber bei so manchen Dingen lohnt es sich schon dabei zu sein.”
Es gibt auch viele Freerider, die verständlicherweise einen Contest als Widerspruch zum Freeriden sehen.
„Das sind 2 verschiedene Dinge: Zum einen kommunizieren wir mit unseren Freeride Aufnahmen einen Traum. Das Freestylen ist ein weiterer Teil vom Skifahren. Und die Contests sind ein dritter Teil des Skifahrens. Alles gehört zur gleichen Familie, so auch das Snowboarden, obwohl es eine andere Disziplin ist.”
Was ist denn nun der Unterschied zwischen dem Freeriden innerhalb und außerhalb des Contests?
„Beim Xtreme war ich zum Beispiel mit meiner Performance unzufrieden. Ich habe versucht, einen sehr beeindruckenden Run zu machen, zwischen Felsen und so weiter. An einer Stelle kam ich leider nicht durch, also musste ich um den Felsen herum fahren, was meinen kompletten Run über den Haufen geworfen hat. Ich hätte eben so fahren sollen, wie ich es sonst auch tue. Ich hätte eine offene Linie aussuchen sollen mit zwei fetten Airs und einem Backflip, das hätte wahrscheinlich viel besser funktioniert. In dem Fall wäre ich zumindest zufrieden mit mir selbst unten angekommen, was in Realität nicht so war.”
Liegt das vielleicht an dem Druck?
„Ich denke schon. Das war der erste Winter, an dem ich nach meiner Knie Verletzung wiederkam. In meinem Kopf hatte ich große Erwartungen an mich selbst. Ich wollte überall dabei sein. Ich bin sehr viel gereist, habe viel fotografiert. Beim Xtreme waren alle meine Sponsoren gekommen um mich zu sehen. Ich wollte einfach mein Bestes geben. Ich wollte es den Judges passend machen. Statt dessen hätte ich ihnen besser zeigen sollen wie und wer ich bin. Na ja, man lernt aus Fehlern.
Diese Worte belegen eigentlich nur die Tatsache, dass Freeriden, in welcher Form auch immer, eine ganz persönliche Sache ist und bleiben sollte. Jeder Freerider ist ein Künstler, mit seinem eigenen Stil und seiner eigenen Interpretation. Wie auch bei Künstlern wird aber nicht jeder bekannt. Böse Zungen könnten nun behaupten, dass es nur auf einen guten Fotografen ankommt, oder anders formuliert: Vielleicht stehen ja die wahren Künstler eher hinter der Linse?
„Ich finde, Leute wie Jansci (Hadik) oder Christophe (Margot) haben ein wahres Künstlerauge. Sie haben sozusagen ein Gemälde in ihrem Auge. So Jungs wie ich dekorieren ihnen ihr Gemälde noch zusätzlich. Damit das funktioniert, müssen wir allerdings perfekt aufeinander abgestimmt sein. Manchmal habe ich etwas ganz anderes im Kopf als der Fotograf und verstehe nicht unbedingt sofort den Grund genau den Schwung dort zu fahren, wo er ihn möchte. Die Aktion erscheint mir nichts besonderes. Einmal ausgeführt entdecke ich aber dann aber ein geniales Hintergrundspanorama, mit einem phänomenalen Powderspray!”
Wie unser Sonnenschein seine nähere und langfristigere Zukunft sieht, beschreibt er folgendermaßen:
„Auch diesen Winter hab ich wieder ein Projekt mit dem gleichen Filmteam. Ich werde mich hier auf weniger Dinge konzentrieren und mir für diese Dinge noch mehr Zeit nehmen. Ansonsten werde ich sicher ein bisschen reisen und an ein paar Contests teilnehmen. Außerdem plane ich mit einpaar Freunden eine Art Freeridecamp, das nicht in sturer Unterrichtsform stattfinden soll. Die Philosophie ist Freeriden, und wenn jemand interessiert ist, gebe ich ihm gerne etwas von meiner eigenen Erfahrung weiter. In dieser Woche gehen wir auf und abseits der Pisten fahren, wir machen eine richtige Tour und am letzten Tag gehen wir Heliskiing. Genaue Termine stehen noch nicht fest, aber findet ihr dann unter www.chocolatefreeride.com
Spannend, spannend…bevor wir uns nun von Phil verabschieden und uns in unsere eigenen Träume stürzen, hier noch eine Beschreibung von seinem Traumspielplatz:
„Ein Hang mit einem gewissen Profil; mit einem Relief das zum Spielen einlädt. Ganz oben ist er richtig steil, man muss seine Linie suchen und finden. Fehler sind ausgeschlossen. Der Übergang in die nächste Section bildet ein Felsband oder eine fette Wechte, über die oder den ich einen Misty Flip oder einen Back Flip springe. Die letzte Section ist ein Hang der sich immer weiter öffnet und den ich fullspeed runterdüse…”
Kurzer Steckbrief:
Ski : Scott Santiago Pure 193
Schuhmodell: Salomon Cross Max
Spielzeuge: Bikes, Powerbook G4, iPod, Handy , verlorene Video und Fotokameras
Ergebnisse: 1. Pimp Festival 2005, 1. Gilles Voirol Classics 2003, 1. Fat Wheel , 1. Powerade Outdoor Games 2. World Heli Challenge 2002
Lieblings Zeichentrickfilm: Tex Avery, Les Indestructibles
Musik : White Stripes, Reggae, Salsa, je nach Stimmung
Hero : Jemand, der sich für seine Mission hundertprozentig einsetzt.